Mehr Prozesssicherheit, weniger Ausschuss und ein deutlich geringerer manueller Dokumentationsaufwand: Der neue Temperatursensor testo 195 von Testo Saveris sorgt für durchgängig nachvollziehbare und digital dokumentierte Koch- und Kühlprozesse in professionellen Großküchen. Dabei ist das Cook-to-X-System weit mehr als eine Messlösung. Es erfasst die Daten automatisch in der Cloud und dokumentiert sie HACCP-konform.
In vielen Großküchen erfolgt die Prozesskontrolle bislang manuell: Mitarbeiter stechen Temperaturfühler an definierten Kontrollpunkten ins Gargut, notieren Werte per Hand und stellen Timer. Gleichzeitig hoffen die Qualitätsverantwortlichen, dass korrekt gemessen und zuverlässig dokumentiert wird. Der testo 195 ersetzt diese aufwendigen Schritte beim Kochen und Kühlen durch automatisierte, durchgängige Datenerfassung. Der Anwender sticht den kabellosen Sensor einmal direkt ins Produkt, dieser misst kontinuierlich und überträgt die Daten in die Cloud. Die Software testo Saveris Food analysiert alle Messwerte in Echtzeit und vergleicht sie mit definierten Temperatur-Zeit-Grenzen. Bei Abweichungen löst das System unmittelbar eine Warnmeldung aus, sodass die Verantwortlichen Korrekturmaßnahmen bereits während des Kühlprozesses einleiten können. Dadurch reduzieren sie Ausschuss, verringern manuelle Kontrollen und steuern Abläufe effizienter.
„Am Markt gibt es keine Lösung, die eine kabellose Temperaturüberwachung direkt mit einer vollumfassenden Food-Safety-Software verbindet. Mit dem testo 195 schaffen wir eine durchgängige Datenbasis für mehr Lebensmittelsicherheit, weniger Aufwand und schnellere Reaktionsmöglichkeiten im laufenden Betrieb“, erklärt David Schmitt, Product Lead Food bei der Testo Saveris GmbH. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Anforderungen an digitale und nachvollziehbare Temperaturdokumentationen, insbesondere im Catering- und Retail-Umfeld.
Als Bestandteil der digitalen Food-Safety-Plattform von Testo Saveris ist der testo 195 mehr als ein Funkthermometer. Temperaturprofile werden einzelnen Produkten und Chargen zugeordnet, revisionssicher dokumentiert und direkt in bestehende HACCP-Workflows integriert.
Entwickelt für den Großküchenalltag
Den neuen Temperatursensor Cook-to-X hat Testo Saveris speziell für anspruchsvolle Küchenumgebungen konzipiert. Die eingesetzte Sub-1-GHz-Technologie ermöglicht auch in metallischen Umgebungen stabile Funkverbindungen – ein klarer Vorteil gegenüber Bluetooth-basierten Lösungen. Das System ist IP69-geschützt, spülmaschinenfest sowie NSF- und HACCP-zertifiziert. Es misst Kerntemperaturen von -30 bis 110 Grad Celsius und Umgebungstemperaturen von -40 bis 240 Grad Celsius.
Nach dem Einsatz kommt der Sensor zurück in eine Dockingstation und wird dort automatisch aufgeladen. Farbige Silikonclips erleichtern die Zuordnung zu unterschiedlichen Produktgruppen und reduzieren das Risiko von Kreuzkontaminationen im Küchenalltag. Der testo 195 richtet sich insbesondere an Catering-Unternehmen, Gemeinschaftsverpflegung, Zentralküchen sowie Retail- und Foodservice-Ketten mit Ready-to-Eat-Angeboten.
Was bedeutet Cook-to-X?
Cook-to-X bezeichnet temperaturgeführte Garprozesse, bei denen Lebensmittel nach dem eigentlichen Garen noch definierte, kontrollierte Behandlungsschritte durchlaufen. Das „X“ steht dabei für unterschiedliche Folgeschritte wie schnelles Abkühlen (Cook-to-Chill), Einfrieren (Cook-to-Freeze), Warmhalten (Cook-to-Hold) oder direktes Servieren (Cook-to-Serve). Allen Cook-to-X-Prozessen ist gemeinsam, dass vorgegebene Zeit- und Temperaturwerte über den gesamten Ablauf hinweg eingehalten und dokumentiert werden müssen, um Lebensmittelsicherheit, Produktqualität und HACCP-Konformität sicherzustellen.
