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Trendkompass Newsletter | 09.12.2025

Rettung durch Investor

„Die Friedmann Großkücheneinrichtung GmbH verfügt über ein enormes Knowhow in ihrer Branche, einen guten Leumund und ein großes und vertrauensvolles Netzwerk aus Kunden, Partnern und Lieferanten“, sagt Stefano Buck von Schultze & Braun / Foto: Schultze & Braun

Friedmann Großkücheneinrichtung, ein Spezialist für die Planung, Einrichtung und Ausstattung von Profiküchen aus dem baden-württembergischen Berghaupten, steht kurz vor dem Einstieg eines Investors.

Insolvenzverwalter Stefano Buck von der deutschlandweit aktiven Kanzlei Schultze & Braun hatte einen entsprechenden M&A-Prozess bereits vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Dezember 2025 noch in seiner Rolle als vorläufiger Insolvenzverwalter angestoßen. „Die Friedmann Großkücheneinrichtung GmbH verfügt über ein enormes Knowhow in ihrer Branche, einen guten Leumund und ein großes und vertrauensvolles Netzwerk aus Kunden, Partnern und Lieferanten“, sagt  Buck. „Deshalb sind wir zuversichtlich, den Investorenprozess zeitnah zu einem positiven Abschluss zu führen.“

Friedmann Großkücheneinrichtung ist ein Anbieter von Profi-Küchen mit Kunden aus ganz Europa. Die Leistungen belaufen sich von der Beratung und Bedarfsanalyse über die Maßfertigung der Herdanlagen als Unikate bis hin zu Einbau, Installation und fortlaufender Wartung. Der bisherige Kundenstamm aus über 2.000 Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie bis hin zur Sterneküche sowie Einrichtungen der Alten- und Krankenpflege spricht für die erstklassige Qualität des Portfolios.

Verhandlungen auf einem guten Wege

Ein verbindliches Angebot für einen Asset Deal wurde bereits abgegeben und die Verhandlungen mit dem potenziellen neuen Partner sind bereits im Gange. Unterstützend wirkt in dem Prozess allea consult, ein auf Insolvenzverfahren spezialisierter Dienstleister aus Stuttgart.

„Die Verhandlungen zur Übernahme sind auf einem guten Wege, aber unser Ziel ist natürlich, den Asset Deal nicht nur so schnell wie möglich, sondern auch so gut wie möglich zu finalisieren“, sagt Buck. „Bis es so weit ist, läuft der

Geschäftsbetrieb in vollem Umfang und ohne Einschränkungen weiter.“

Die gut 30 Mitarbeitenden wurden bereits über die aktuelle Situation und die nächsten Schritte informiert. „Unser Team hat in dieser herausfordernden Zeit bemerkenswerte Stabilität, Loyalität und Professionalität bewiesen“, sagt Sebastian Friedmann, Geschäftsführer von Friedmann. „Für ihre Motivation und das Herzblut, mit dem sie jeden Tag ihr Bestes geben, möchte ich Ihnen bereits jetzt danken.“

Chance auf Sanierung ergreifen

Hintergrund der wirtschaftlichen Schieflage sind die aktuelle Wirtschaftskrise sowie die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, in Folge derer der Auftragseingang stagnierte. Darüber hinaus führten Preissteigerungen bei Material und Energie zu Mehrkosten, die nicht an Kunden weitergegeben werden konnten. In Konsequenz war ein Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens unumgänglich, um dem Unternehmen die Chance zur Sanierung und damit zu einer langfristig wettbewerbsfähigen Zukunft am Markt zu eröffnen.

www.friedmann.de

www.schultze-braun.de


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