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Management & Organisation | 26.04.2018

Neue Strukturen

Unox-Verantwortliche: BIM-Experte Roberto Assi, Thomas Barsekow, nationaler Verkaufsleiter, und der internationale Vertriebsleiter Gianni Raveane (von links) vor einem Dämpfer der Reihe Bakerlux Shop.Pro / Foto: GW Verlag

Unox, Spezialist für Kombidämpfer, strukturiert sein Deutschlandgeschäft neu – und setzt noch stärker als bisher auf den Fachhandel.

Personell und strukturell verändert sich das Unternehmen erheblich. Die bisherigen Geschäftsführer von Unox Deutschland, Marlies und Andreas Witte, vertreiben nun unter dem Namen Meier Foodtec GmbH exklusiv die Produkte Spidocook und Caldolux der Unoxtochter Spidocook S.r.L. in Deutschland. Beide haben die Marke Unox in den vergangenen 20 Jahren maßgeblich aufgebaut und im deutschsprachigen Raum etabliert.

Unox Deutschland ist seit 1998 im deutschen Markt und seitdem in jeder Hinsicht drastisch gewachsen. Die Firma macht als eine der wenigen in der Branche einen Umsatz von über 100 Millionen Euro; weltweit arbeiten 565 Menschen in 110 Ländern für das Unternehmen. Seit dem 1. Januar 2018 ist die Unox Deutschland GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Unox S.P.A. in Padua, Oberitalien. In neuer Verantwortung sind nun die Herren Gianni Raveane als Director of Customer Experience und Mauro Bettin als Corporate Controller bestellt. Beide sind bereits langjährig bei Unox beschäftigt und mit den Strukturen des Betriebs bestens vertraut.

In Deutschland übernehmen Thomas Barsekow als nationaler Verkaufsleiter und Daniel Hesse als nationaler Serviceleiter die operative Verantwortung. Beide berichten nach Padua. Das Headquarter in Büren/Westfalen mit Kundendienst und Vertrieb bleibt erhalten, das Gerätelager jedoch wurde nach Italien verlegt. Je nach geografischer Lage sei die Ware per Spedition aus Padua oft schneller beim Fachhändler.

Gianni Raveane, Thomas Barsekow und BIM-Spezialist Roberto Assi erläuterten gegenüber der Trendkompass-Redaktion noch einmal drei wesentliche Unox-Erfolgsfaktoren:

Die Öfen werden in Padua nicht nur zusammengebaut, es werden über 90 Prozent aller benötigten Teile selbst produziert, sodass das Unternehmen die volle Kontrolle über die Produktqualität hat – über 50 Ingenieure, Techniker, Chemiker und Physiker arbeiten täglich an der kontinuierlichen Verbesserung der Geräte.

Unox hat auf diese Weise immer wieder neue Technologien entwickelt, darunter das „Adaptive Cooking“. Hiermit wird die Gleichmäßigkeit der Gerichte gewährleistet, indem der Ofen ohne Beteiligung des Anwenders selbstständig die Kochprozesse anpasst. Die Technologie korrigiert auch etwaige Fehler des Anwenders in der Vorheizphase und gibt via „Data Driven Cooking“ aktuelle Statistiken über den Energieverbrauch und andere Parameter.

Am wichtigsten für Fachhandel und Endkunden ist sicherlich die Marketingstrategie der „Individual Cooking Experience“: Mit Hilfe von weltweit 250 Außendienstlern gibt Unox potenziellen Interessenten die Möglichkeit, die Kombidämpfer in deren eigener Küche mit den eigenen Gerichten zu testen. Einweisung, Service und eine vierjährige Ersatzteilgarantie sind hier weitere Anreize.

Das neue Unox-Führungsteam betonte, dass alle Geschäfte unter allen Umständen über den Fachhandel abgewickelt werden – insbesondere mit dem letztgenannten Punkt der „Individual Cooking Experience“ trage Unox proaktiv zur Umsatzsteigerung des Fachhandels bei. „Wir möchten dem Fachhandel Arbeit abnehmen“, sagte Thomas Barsekow, der nationale Verkaufsleiter. Aktuell arbeiten elf Unox-Außendienstler in Deutschland – natürlich mit Öfen im Auto, um sie jederzeit beim Kunden vorführen zu können –, zehn weitere werden es in den nächsten Jahren sein. Junge, engagierte Leute, gut ausgebildet, viele von ihnen Küchenmeister. Zwei Key Account Manager kümmern sich um die Großkundenakquise.

Da After-Sales-Pakete immer wichtiger werden, bietet Unox regelmäßig Schulungen für den Fachhändler an. Auch die eigenen Leute werden zweiwöchentlich geschult – und gehen alle sechs Monate für eine Woche nach Padua, um vor Ort auf den jeweils neuesten Stand gebracht zu werden. Unox führt auch Schulungen zum Thema BIM für andere Unternehmen aus der Branche durch. BIM-Spezialist Roberto Assi, der das Thema auch beim FCSI und im HKI repräsentiert, betonte den Stellenwert seines Unternehmens als Vorreiter in Sachen BIM: „Unox hat hier etwas für die gesamte Branche getan.“

www.unox.com/de/


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